Kurzclips

"Wir können tauschen, Herr Minister!" – AfD-Politiker fordert Klingbeil heraus

Während der Befragung des Bundesfinanzministers im Bundestag ist es zu einem Schlagabtausch zwischen dem AfD-Abgeordneten Michael Espendiller und Lars Klingbeil gekommen. Im Zentrum der Diskussion standen die Schulden- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung.

Espendiller warf der Regierung vor, die Staatsfinanzen durch ihre milliardenschwere Schuldenaufnahme dauerhaft zu belasten. Allein bis zum Ende der regulären Amtszeit würden fast 80 Milliarden Euro an Zinsen anfallen – Geld, das aus Sicht der AfD bei Rente, Pflege und Gesundheit fehle.

Zudem zeichnete der AfD-Politiker ein düsteres Bild der Wirtschaftslage mit sinkenden Wachstumsprognosen, rückläufigen Steuereinnahmen und massiven Arbeitsplatzverlusten in der Industrie. Espendiller wollte wissen:

"Was ist Ihr Plan B, wie diese Schulden jemals zurückgezahlt werden sollen?"

Statt zu antworten, entgegnete Klingbeil zunächst, der AfD-Politiker habe zwar Probleme beschrieben, aber keine eigenen Lösungen angeboten. Daraufhin rief Espendiller dazwischen: "Wir können tauschen, Herr Minister!"

Klingbeil ging dann dazu über, den Kurs der Bundesregierung zu verteidigen. Er betonte: "Die Verantwortung dafür, dass ein Krieg im Iran ausgebrochen ist, die liegt nicht in dieser Bundesregierung."

Mehr zum Thema – Mit Neid-Debatten zur Zwangsarbeit und 73-Stundenwoche

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.