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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Moskau und Kiew müssen zunächst untereinander Einigung erzielen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Moskau und Kiew müssen zunächst untereinander Einigung erzielenQuelle: Sputnik © MICHAIL KLIMENTJEW
  • 3.09.2026 15:43 Uhr

    15:43 Uhr

    Belgorod, LVR und DVR: Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Im Gebiet Belgorod sind bei ukrainischen Angriffen innerhalb eines Tages ein Zivilist getötet und 21 Menschen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Laut dem amtierenden Gouverneur Alexander Schuwajew gab es 178 Angriffe auf 13 Bezirke. Dabei wurden 142 Drohnen abgeschossen oder unterdrückt.

    Darüber hinaus wurden im Bezirk Schebekino bei Drohnenangriffen ein Zivilist getötet und vier weitere Menschen verletzt. Eine FPV-Drohne traf einen Linienbus, wobei ein Fahrgast starb. Der Busfahrer und drei Männer wurden verletzt. Eine weitere Drohne griff einen Lastwagen an. In den Ortschaften Proletarski und Rakitoje wurden zudem ein Wohnhaus und zwei Busse beschädigt.

    In der Lugansker Volksrepublik (LVR) wurden bei ukrainischen Angriffen zwei Menschen getötet, darunter ein 14-jähriges Mädchen, und zehn weitere verletzt. "Neonazis griffen gezielt ein 14-jähriges Mädchen an, das mit dem Fahrrad unterwegs war. Sie starb noch vor Ort", schrieb Republikchef Leonid Pasetschnik. Insgesamt gerieten zwölf Stadtbezirke unter Beschuss. In Perwomaisk erlag ein 31-Jähriger seinen Verletzungen, die er bei einem Angriff auf einen Pkw erlitten hatte. Zudem wurden Fahrzeuge, Wohnhäuser und Einrichtungen der kommunalen Infrastruktur beschädigt.

    In Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) wurde laut Bürgermeister Iwan Prichodko ein Zivilist bei einem Drohnenangriff verletzt.

  • 15:18 Uhr

    Gebiet Moskau: Brand im Wohngebäude nach ukrainischem Drohnenangriff ausgebrochen

    In der Stadt Kubinka im Moskauer Umland stürzte eine ukrainische Drohne in ein Wohnhaus und verursachte einen Brand im achten und neunten Stock. Auch ein Balkon im siebten Stock geriet in Brand. Dies gibt der Gouverneur der Region Moskau, Andrei Worobjow, bekannt.

    Laut dem Beamten konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Wie es heißt, wurden zehn Einwohner aus dem Gebäude evakuiert. Zwei Zivilisten hätten Verletzungen erlitten, befänden sich aber nicht in Lebensgefahr.

    Ferner kündigte der Gouverneur an, dass denjenigen, deren Wohnungen beschädigt wurden, Hilfe geleistet werde.

    Ein unbemanntes Fluggerät stürzte in der Stadt Pawlowski-Possad ebenfalls in ein Wohnhaus. Es entstand kein Feuer, aber die Fenster in acht Wohnungen gingen zu Bruch. Das Gebäude wurde nach Behördenangaben umgehend evakuiert.

    Nach einem Drohnenabsturz auf einem Betriebsgelände im Gemeindebezirk Bezirk Bogorodski sei es zu einem Brand gekommen, teilten die Behörden weiter mit. Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz.

    In der Nacht zum Donnerstag holte die Luftverteidigung 56 ukrainische Drohnen vom Himmel.  

  • 14:39 Uhr

    Deutschland stellt Ukraine weitere 250 Millionen Euro bereit

    Die Bundesregierung will Kiew erneut mit 250 Millionen Euro unterstützen. Die Gelder seien für Reparaturen an der Energieinfrastruktur ​vor dem kommenden Winter gedacht, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte.

    Laut der Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bleibe die Energieversorgung eine Frontlinie des ‌Krieges. Sie forderte andere Staaten dazu auf, Kiew mehr Finanzhilfe bereitzustellen.

    Seit 2022 hat Berlin 560 Millionen Euro als Unterstützung für die Energieinfrastruktur der Ukraine gezahlt. Mit der jetzigen Aufstockung steigt ​die Summe auf 810 Millionen Euro.

  • 13:59 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär brachte drei Ortschaften im Gebiet Charkow unter eigene Kontrolle. Es wurde zudem Ischewka in der Volksrepublik Donezk befreit. 

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.510 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Artillerieaufklärungsradar
    • vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • sieben Artilleriegeschütze
    • 14 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 82 Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 155 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwei Lenkbomben, drei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 998 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In Gewässern des Schwarzen Meeres wurden sechs Seedrohnen unschädlich gemacht.

  • 13:16 Uhr

    Putin: Russland und Ukraine müssen zunächst untereinander eine Einigung erzielen

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich auf der Plenarsitzung des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok zu dem Konflikt in der Ukraine geäußert. Moskau und Kiew müssten als Konfliktparteien zunächst eine Einigung untereinander erzielen, betonte der Staatschef. Dies sei der richtige Weg.

    Alle anderen Länder seien laut Putin bereit, die Unterstützung zu leisten, wobei dies nicht nur für die USA gelte. Auch China thematisiere das Problem immer wieder und setze alles daran, den Konflikt friedlich beizulegen.

    "Wir danken allen, die versuchen, zur Lösung dieses Problems beizutragen", fügte Putin hinzu.

    Angesprochen darauf, ob die Ukraine-Verhandlungen wiederaufgenommen werden könnten, sagte der Präsident: "Es besteht eine Chance".  

  • 12:31 Uhr

    Nach Kampfeinsatz des russischen Truppenverbands Nord: Kiew verliert Festung im Gebiet Sumy 

    Bei ihren Aufklärungsaktivitäten haben die Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Nord einen Stützpunkt der ukrainischen Einheiten im Waldgebiet im Raum Sumy aufgespürt. In ihrem Kampfauftrag setzten sie das unbemannte Fluggerät vom Typ Skat 350M ein.

    Die Zielkoordinaten wurden in Echtzeit an die Artilleriesoldaten übermittelt, die die Festung mit dem Grad-Mehrfachraketenwerfer zerstört haben. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Wie es heißt, wurde die gegnerische Anlage samt ihren Befestigungen, Feuernestern und Personal vollständig zerstört. Dies sei durch Aufnahmen zur Zielkontrolle bestätigt worden, teilte die russische Behörde mit.

    Der Einsatz der Skat‑350M-Drohne ermögliche es dem Bericht zufolge, die Aufklärung tief hinter den feindlichen Verteidigungslinien durchzuführen und schnell das Feuer zu lenken.

  • 11:39 Uhr

    Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerischen Truppenstandort nahe Saporoschje (Video)

    Nächtliche Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten, die als Teil der Luftlandetruppen kämpfen, im Einsatz. Wie es heißt, wurde dabei ein temporärer Standort der ukrainischen Drohnentruppe in der Nähe der Stadt Saporoschje eliminiert.

  • 10:48 Uhr

    Russische Truppen nehmen weiterhin logistische Anlagen des Gegners ins Visier

    Einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zufolge führen Russlands Streitkräfte weiterhin kombinierte Angriffe auf Logistikeinrichtungen durch, die für die Versorgung der ukrainischen Armee eingesetzt werden.

    Wie es heißt, wurde in der Nacht zum Donnerstag mithilfe von Kampfdrohnen das Logistikzentrum "Biokon" in Welikaja Aleksandrowka im Gebiet Kiew zerstört, das zur Lagerung und Verteilung von Militärgütern genutzt wurde.

  • 09:55 Uhr

    Russland will Festsetzung des Schiffes "Professor Moltschanow" durch Norwegen anfechten

    Am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok hat Russlands Minister für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, Alexej Tschekunkow, erklärt, russische Anwälte würden die Entscheidung der norwegischen Behörden anfechten, das Schiff "Professor Moltschanow" zu beschlagnahmen.

    Laut dem Minister wurde das Schiff des russischen Wetterdienstes Rosgidromet im Hafen von Barentsburg in der Inselgruppe Spitzbergen aufgrund einer Klage des ukrainischen Unternehmens Naftogaz festgesetzt. Moskau betrachte den Vorfall als Verstoß gegen das Völkerrecht, betonte Tschekunkow weiter.

    Die Entscheidung des Gouverneurs von Spitzbergen sei laut einer Mitteilung auf Anordnung des Bezirksgerichts Nord-Troms zurückzuführen, das Naftogaz das Recht eingeräumt habe. Das ukrainische Unternehmen habe dies als eine Entschädigung für im Jahr 2014 enteignete Vermögenswerte beantragt.

    Der Gouverneur werde sich in Zusammenarbeit mit dem russischen Unternehmen Trust Arcticugol um die Besatzung und die Passagiere an Bord kümmern.

  • 09:00 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 20 Uhr am Mittwoch bis 8 Uhr Moskauer Zeit am Donnerstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 416 ukrainische unbemannte Fluggeräte über dem Gebiet Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.