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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen getroffenQuelle: Gettyimages.ru © Evgeniy Shkolenko
  • 20.07.2026 14:28 Uhr

    14:28 Uhr

    Ukraine greift Wohnhäuser, Lebensmittelladen und Linienbus im Gebiet Kursk an

    Wie der Verwaltungschef des Gebiets Kursk, Alexander Hinstein, am Montag mitgeteilt hat, haben ukrainische Drohnen früher am Tag vier Mehrfamilienhäuser in der Gebietshauptstadt, zivile Fahrzeuge auf einer Landstraße sowie einen Linienbus, eine Haltestelle und ein Lebensmittelgeschäft in der Stadt Lgow angegriffen. 

    Allein in Lgow sind nach derzeitigem Stand fünf Zivilisten verletzt worden. Die Zahl der Verletzten in der Gebietshauptstadt wird mit zehn angegeben, drei Verletzte befinden sich in einem kritischen Zustand.

    In einer der angegriffenen Wohnungen sei ein Brand ausgebrochen, die Wohnhäuser wurden evakuiert, so Hinstein.

  • 14:12 Uhr

    Frontbericht: Ukrainische Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen getroffen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.410 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 145 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 15 Autos und drei Artilleriegeschütze.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 140 Kämpfer ein. Zudem wurden neun gepanzerte Kampffahrzeuge, 27 Autos und eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion zerstört.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 350 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 505 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich elf Autos, ein Feldartilleriegeschütz und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Bastion.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf mehr als 60 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 21 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen, ein Logistikzentrum, Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur und Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager und Werkstätten für unbemannte Boote angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben, vier Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 917 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 185.525 unbemannte Luftfahrzeuge, 666 Flugabwehrraketensysteme, 30.222 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.761 Mehrfachraketenwerfer, 35.829 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.970 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 13:45 Uhr

    Mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure bei Konstantinowka eliminiert

    Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB hat mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure bei Konstantinowka  in der Volksrepublik Donezk außer Gefecht gesetzt. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde. 

    "Die Antiterroreinheit 'Gorynytsch' des FSB in der Region jagt ukrainische Saboteure und Drohnenpiloten am Stadtrand von Konstantinowka. FSB-Beamte haben eine gegnerische Drohnenleitstelle und drei Stationierungsorte ukrainischer Saboteure entdeckt und zerstört."

    Nach Angaben der Behörde wurden insgesamt zehn ukrainische Kämpfer eliminiert.

  • 13:03 Uhr

    Gebiet Kursk: Ein Toter und neun Verletzte binnen 24 Stunden  

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 33 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 145 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 24 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Infolge der Attacken kam ein Zivilist ums Leben, neun weitere erlitten Verletzungen.

    Zu Schaden kamen zwei Autos, ein Landwirtschaftsbetrieb, zwei Privathäuser, eine Garage, eine Stromleitung und drei Verwaltungsgebäude.

  • 12:28 Uhr

    Schule im Gebiet Saporoschje angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Schule in der Ortschaft Priasowski im Gebiet Saporoschje gezielt attackiert, teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram mit. Es gibt keine Verletzten. Zu Schaden kamen Fenster, Türen, Schulbusse sowie das Schulgelände. Zudem wurden umliegende Häuser beschädigt.

  • 11:50 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mehrere Opfer bei Drohnenangriff auf Betrieb

    Nach Angaben des Operativstabs des Gebiets Belgorod ist auf dem Gelände eines Betriebs im Bezirk Belgorod eine gegnerische FPV-Drohne detoniert. Infolge der Explosion ist ein Zivilist gestorben, weitere vier erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperstellen. Sie wurden ins Bezirkskrankenhaus gebracht. 

    Am Explosionsort wurden die Fensterscheiben des Gebäudes, ein Lkw und zwei Pkw beschädigt.

  • 11:12 Uhr

    Terroranschlag gegen einen russischen Militärangehörigen in Region Stawropol vereitelt

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 49-jährigen russischen Staatsbürger in der Region Stawropol festgenommen, der einen Terroranschlag gegen einen Teilnehmer der militärischen Sonderoperation geplant haben soll. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.

    Nach Angaben der Behörde habe der Festgenommene einen Kontakt mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste aufgenommen. Im Auftrag seines Kontaktmannes habe der Mann eine Erkundung des Wohnsitzes des ehemaligen russischen Soldaten durchgeführt und mit dem Bau eines Sprengsatzes begonnen, um dessen Auto in die Luft zu sprengen.

    Der Täter wurde bei dem Versuch, den Anschlag zu verüben, festgenommen. In seiner Wohnung wurden Komponenten zum Bau eines Sprengsatzes sowie Kommunikationsgeräte mit Korrespondenz mit der ukrainischen Seite sichergestellt.

    Der Mann hat ein Geständnis abgelegt.

  • 10:40 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.155 ukrainische Kämpfer und Söldner, 215 mehr als im vorherigen Berichtraum. Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

    Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 4.600 ukrainische Drohnen, drei Panzer, acht unbemannte Boote, 48 Feldartilleriegeschütze, 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, drei Mehrfachraketenwerfer sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört hat.

  • 10:03 Uhr

    Gouverneur: Mehrere Zivilisten verletzt bei Drohnenangriffen auf Region Moskau

    In der Nacht haben die russischen Luftverteidigungskräfte einen massiven Drohnenangriff auf die Region Moskau abgewehrt. Nach Angaben von Andrei Worobjow, dem Gouverneur der Region, wurden zehn Zivilisten dabei verletzt. 

    Sieben Personen benötigten in der Stadt Domodedowo medizinische Hilfe. Ein Mann erlitt eine Granatsplitterverletzung am Bein. Sechs weitere Opfer, darunter drei chinesische Staatsangehörige, wurden mit unterschiedlichen Verletzungen im Krankenhaus von Domodedowo gebracht. Im Bezirk Odinzowo wurde bei einem 11-jährigen Mädchen eine akute Stressreaktion diagnostiziert. Zwei Frauen wurden in der Stadt Podolsk verletzt.

  • 09:24 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 380 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 381 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.